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Hier finden Sie interessante News-Letter von TASSO




TASSO-Newsletter vom 25.02.2011

 

Erste niederländische Tier-Polizisten nehmen Dienst auf -
Was halten Sie von einer deutschen Tier-Polizei?

 

In den Niederlanden sind seit kurzem die ersten Tier-Polizisten im Einsatz. So meldete die Deutsche Presseagentur, dass zukünftig insgesamt 500 Beamte ausschließlich Tiermisshandlungen auf den Grund gehen sollen. Eine Notrufnummer mit passendem Werbespruch gibt es für die Streifenwagen der neuen Polizisten auch: „Een, een, vier – red een dier“. Auf Deutsch: "114, rette ein Tier“. Ausgestattet sind die Beamten mit Pfefferspray und Schlagstock.

Die „Dierenpolitie“ kommt jedoch nicht bei jedem gut an: Niederländische Tierschutzorganisationen kritisieren, dass diese Maßnahme bei der tierlieben niederländischen Bevölkerung zwar sicherlich auf große Zustimmung stieße, das eigentliche Problem jedoch nicht der Mangel an Kontrolle sondern die zu niedrigen Strafmaße und Kapazitäten der Gerichte bei Tierquälerprozessen seien. Trotz dieses Problems sieht der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO, Philip McCreight, keinen Grund für eine generelle Ablehnung der Tier-Polizei. Er würde sich über eine deutsche Variante freuen: „Durch den Einsatz einer Tier-Polizei könnte man Missständen viel schneller nachgehen. Bislang sind die direkten Eingriffsmöglichkeiten beispielsweise bei Tierquälerei durch zu viel Bürokratie sehr begrenzt und die Wege lang. Spezielle Tier-Polizisten würden hier sicherlich eine schnellere Hilfe ermöglichen."

Ganz neu ist die Idee der Tier-Polizisten in Europa nicht. Auch in England setzen sich schon seit Jahren Inspektoren der „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ gegen Tier-Misshandlungen ein.

TASSO-Umfrage: Sind Sie für die Einführung einer Tier-Polizei in Deutschland? Hier geht es zu unserer Umfrage: www.tasso.net/Tierschutz/Umfrage

 

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TASSO-Newsletter vom 11.01.2011

 

Vorsicht vor Welpenhändlern:
Kamerun-Masche nach wie vor aktuell

 

Immer wieder lassen sich unseriöse Welpenhändler neue Tricks einfallen, um mit dem Leid von Hundewelpen und der Unwissenheit von Käufern Geld zu verdienen. Aktuell werden auf diversen Tierportalen Tiere angeboten, die es gar nicht gibt. Das erinnert an die "Kamerun-Masche", bei der Menschen, die einen Hund oder eine Katze suchen, sich auf eine Anzeige im Internet melden und dann sukzessive immer wieder Geld für das gewünschte Tier überweisen müssen, da es sich angeblich in Quarantäne befindet, Papiere benötigt oder am Flughafen festsitzt. Das angebotene Tier gibt es in Wirklichkeit überhaupt nicht. Bis man hinter die Masche kommt, hat man unter Umständen schon einige hundert Euro überwiesen.

TASSO rät dazu, bei Anzeigen im Internet besonders skeptisch und aufmerksam zu sein. Natürlich gibt es auch seriös arbeitende Organisationen, die ihre Tiere im Internet anbieten. Ebenso sind nicht alle Privatanzeigen unseriös. Dennoch ist Vorsicht geboten, wenn man die anbietende Organisation nicht kennt. Bei Privatanbietern sollten unbedingt mehrere Besuche vor Ort erfolgen.

Ein sicheres Indiz für Unseriösität ist schlechtes Deutsch in der Anzeige, mehr als 3 Rassen bei einem Anbieter, unsaubere Verhältnisse beim Anbieter vor Ort, Ausreden bei der Frage nach dem Muttertier, kein Kaufvertrag, keine Fragen seitens des Anbieters bezüglich der Lebenssituation des Käufers.

Bitte informieren Sie sich ausführlich auf unserer Internetseite www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Wuhltischwelpen zum Thema "Wühltischwelpen – nein Danke" und lesen Sie auch die vielen Erfahrungsberichte von Betroffenen. Boykottieren Sie unseriöse Händler und besuchen Sie Ihr Tierheim in der Nähe, wenn Sie ein Tier suchen.
 

 

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TASSO-Newsletter vom 07.01.2011

 

"Das hat er noch nie gemacht"
Ein Leben ohne Hundehaftpflicht

 

Die Folgen aus der Einstellung "Ich brauche keine Hundehaftpflichtversicherung"  erlebt die TASSO-Anwältin Ann-Kathrin Fries leider nur zu häufig in ihrer Kanzlei. Eine ihrer Mandantinnen ist Halterin eines kleinen Mischlingsrüden. Da er bisher nie etwas angestellt oder Ärger mit Artgenossen hatte, hat die Mandantin auf eine Versicherung für ihn verzichtet. Vor kurzem hat der Hund jedoch die Nachbarin heftigst in die Hand gebissen. Zwei Finger wurden so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass die Dame operiert und eine Woche stationär behandelt werden musste. Insgesamt war sie vier Wochen krankgeschrieben. Im Raume standen nun verschiedene Forderungen. Die Nachbarin hat Schmerzensgeld und Schadenersatz  wie zum Beispiel Fahrtkosten ins Krankenhaus und zur Reha, Eigenanteil an der Physiotherapie, Notfallgebühr, Anwaltskosten usw. eingeklagt. Der Arbeitgeber der Nachbarin hat angemeldet, dass er die geleistete Lohnfortzahlung erstattet haben möchte und die Krankenkasse fordert die gesamten Behandlungskosten zurück. Mehrere tausend Euro Forderung stehen jetzt im Raum, die zu einem Großteil aus der privaten Tasche der Mandantin bezahlen werden müssen. Mit einer Haftpflichtversicherung wäre ihr das erspart geblieben.

Die beliebte Schuldfrage hat damit nichts zu tun. Wenn es sich nicht um ein Nutztier handelt, haftet der Haustierhalter also selbst dann, wenn ihn gar keine Schuld trifft! Dennoch muss die Schuldfrage geklärt werden, nämlich die Mitschuld des Verletzten. In der Praxis kommen die Gerichte in den seltensten Fällen zu einer Entscheidung "ganz oder gar nicht". In der Regel wird die Schuld des Verletzten bewertet und die Haftungsquote dementsprechend angepasst.

TASSO-Tipp:
Alle Hundehalter sollten eine entsprechende Haft­pflichtversicherung abschließen, die Schäden, die ihre Tiere verursachen, übernimmt. Achten Sie dabei auf einen möglichst umfassenden Schutz und eine hohe Deckungssumme von z. B. 10 Millionen Euro, um im Falle eines Falles nicht am falschen Ende gespart zu haben.

 

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TASSO-Newsletter vom 01.10.2010

 

Hund als Pfand? Das kann doch nicht sein - oder doch?!

 

Mancher Tierhalter kommt in die missliche Lage und kann nach der Behandlung seines Tieres die Rechnung nicht bezahlen. Immer wieder verweigern Tierärzte und Tierkliniken dann die Herausgabe des Tieres so lange, bis die Rechnung vollständig beglichen ist. Da Tiere gemäß § 90a BGB keine Sachen sind, stellt sich die Frage, ob der Tierarzt das darf.

Die Gerichte haben in der Vergangenheit unterschiedlich entschieden. Während z. B. das Amtsgericht Duisburg ein Zurückbehaltungsrecht an einem Hund generell verneint hat, da mittlerweile anerkannt sei, dass Hunde stark auf eine Person fixiert seien und eine Trennung seelische und körperliche Schmerzen hervorrufen könne, sah das Landgericht Mainz die Sache differenzierter und bejaht grundsätzlich ein Zurückbehaltungsrecht an einem Tier. Aber auch das Landgericht Mainz kommt zu dem Ergebnis, dass der Tierarzt im Einzelfall einen Hund dann nicht zurückhalten dürfe, wenn er durch die Trennung von seinem Herrchen oder Frauchen gequält würde.

Selbst wenn man als Tierhalter vor Gericht Recht bekommt und der Tierarzt den Hund herausgeben muss, muss man sich klar machen, dass der Weg zum Gericht mit Kosten verbunden ist und selbst in einem Eilverfahren einige Tage in Anspruch nehmen kann. Zum anderen befreit dies den Tierhalter auch nicht von seiner Pflicht, die Rechnung zu begleichen.

Sollten Sie auch in die Lage kommen und die Rechnung nicht begleichen können, sprechen Sie den Tierarzt oder die Tierärztin vor der Behandlung darauf an und fragen Sie nach den etwa entstehenden Kosten, um eine Ratenzahlung vereinbaren zu können. "Auch wenn es eine unangenehme Situation ist, sprechen Sie Ihre finanzielle Lage vor der Behandlung offen an, um nicht nur unnötigen Streit und Gerichtskosten, sondern auch ein mögliches Strafverfahren zu vermeiden, ganz zu schweigen von der Situation des Hundes, der bis zur Entscheidung des Gerichts in der Praxis sehnsüchtig auf Sie wartet" so Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin für Tierrecht.

 

 

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Die www.SHZ.de  hat netterweise einen schönen Artikel über uns geschrieben:

Offene Türen im "Tierparadies"
"Alte Hunde oder scheue Katzen will niemand mehr haben, die kann das Tierheim nicht mehr vermitteln", musste Anja Klitzke immer wieder feststellen. Auf ihrem Hof am Nord-Ostsee-Kanal finden alte, geschundene oder herrenlose Tiere ein Zuhause, in dem sie ohne Stress gut versorgt leben können. Am kommenden Sonntag stellt Anja Klitzke ihren Gnadenhof und seine vielen Tiere Besuchern bei einem Hoffest vor.

Auf dem Gnadenhof leben neben neun Hunden und vierzehn Katzen noch zwei Esel, vier Ziegen, sechs Kaninchen und sieben Ponys. "Es sind Tiere, die sonst nirgendwo einen Platz finden, die zu kostspielig geworden sind oder deren Besitzer verstorben sind", erklärt Anja Klitzke. Im Tierheim hätten diese oft alten Tiere kaum eine Vermittlungschance, betont die Erzieherin, die den Gnadenhof privat betreibt. Unterstützt wird sie seit Februar vergangenen Jahres von dem Verein "Tierparadies am Kanal". "Es fing mit einem Pony an, das ich mir kaufte, als ich vor elf Jahren in das Haus meiner Großeltern zog", beschreibt die Erzieherin die Anfänge ihres Gnadenhofs. Bald darauf kam ein weiteres Pony dazu, das eigentlich zum Schlachter sollte.

Im Lauf der Jahre stiegt die Zahl der Tiere. Die Katzen haben den 80 Quadratmeter großen Dachboden für sich, die Hunde das Erdgeschoss. In der ersten Etage leben Anja Klitzke und ihr zehnjähriger Sohn. Ein 4000 Quadratmeter großes Grundstück und drei Hektar Koppeln bieten den anderen Hoftieren ausreichend Platz.

"Eltern und Kinder sollen hier einen schönen Tag haben", wünscht sich Anja Klitzke für das Hoffest am Sonntag, dem 19. September, das von 13.30 bis 17 Uhr dauert. Da wollen sie und ihre Helfer den Hof und seine Tiere vorstellen.

Grillwurst, Kaffee, Kuchen und Eis erwarten die Besucher. Gewinnen kann man bei einer Tombola, die von Firmen und Privatspendern bestückt wird. Eine Hüpfburg und weitere Kinderspiele stehen auf dem Programm. Die Einnahmen des Nachmittags werden für die Tiere verwendet. Als Eintritt wird eine Dose Hunde- oder Katzenfutter erbeten.

Den Hof in der Werftstraße 4 will Anja Klitzke demnächst verlassen. "Eine Alleinlage ist für den Gnadenhof besser. Hier liegen wir in einem reinen Wohngebiet, und die hier errichteten Stallungen sind so nicht erlaubt und müssten neu gebaut werden", begründet sie den geplanten Ortswechsel. "An den Nachbarn liegt es nicht", betont Anja Klitze, "die sind toll und akzeptieren auch einmal ein Hundebellen."

Sie hat einen Hof ins Auge gefasst, der 500 Meter außerhalb des Dorfes liegt und ausreichend Platz für ihre Tiere bietet: "Wichtig ist es für mich, in Schülp zu bleiben. Dann können auch die ehrenamtlichen Helfer und Freunde mich weiter unterstützen."




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Tasso-Newsletter vom 22.09.2010

TASSO-Newsletter

 

TASSO TV-Tipp: Welpenhandel in Deutschland:
Am 23. September 2010 um 21 Uhr in ZDF.reporter

 

Herzzerreißende Bilder, erschreckende Interviews – wer wissen will, wie unseriöse Welpenhändler Mitleid und Unwissenheit von Tierfreunden skrupellos ausnutzen, sollte am 23. September um 21 Uhr das ZDF einschalten. Im Rahmen der investigativen Sendereihe "ZDF.reporter" dokumentieren die Journalisten das dubiose Treiben des bereits mehrfach verurteilten Hubert Winkel. Er gilt als einer der größten Welpenhändler Deutschlands.

Vor einigen Tagen hatten sich bereits Geschädigte der Welpenstube Winkel zum Erfahrungsaustausch getroffen, was vom ZDF ebenfalls dokumentiert wurde. Hintergrund: Laut Berichterstattung des ZDF bezieht Winkel seine Welpen unter anderem von Vermehrern aus den osteuropäischen Staaten. Dort sollen Hunde unter katastrophalen hygienischen und sozialen Bedingungen gehalten und Hündinnen als Gebärmaschinen missbraucht werden. Die Welpen würden schon im Alter von wenigen Wochen für 40 oder 50 Euro verkauft und bei Hubert Winkel mit Gewinnspannen von mehreren 1000 Prozent angeboten, so die Recherchen. Wie die Betroffenen berichteten, sind sehr viele der jungen Hunde nicht oder nur unzureichend geimpft, sie leiden unter zum Teil unheilbaren Krankheiten und psychischen Störungen. Für die Besitzer bedeutet das oft horrende Tierarztkosten, für die Hunde unendliches Leid.

Die drei Tierschutzorganisationen Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (ETN), TASSO e.V. und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) kämpfen seit November 2009 gemeinsam gegen den unseriösen Welpenhandel. Die ZDF-Dokumentation am 23. September sei ein weiterer wichtiger Schritt zur Abschaffung dieses Treibens, so Dieter Ernst, Präsident des ETN.

 

 

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 TASSO-Newsletter vom 27.8.2010:

TASSO-Newsletter

 

Hund vor Supermarkt in Münster geklaut -
Wer hat Pia gesehen?

 

Als aktuellem Anlass warnt die Tierschutzorganisation TASSO e.V. erneut davor, keine Hunde unbeaufsichtigt vor einem Supermarkt anzuleinen. Auch nicht für nur kurze Zeit! Am Freitag den 13. August 2010 wurde am Kaufpark Münster in der Geiststraße um zirka 18:00 Uhr ein schwarzer zirka 40 Zentimeter großer Mischling entwendet. Nach dem dreiminütigen Einkauf fanden die Besitzer von Pia vor dem Supermarkt nur noch die Leine vor. Die am Boden zerstörten Tierfreunde haben schon alles unternommen, um den Hund wiederzufinden. Jetzt hat die BILD-Zeitung zusammen mit TASSO einen großen Aufruf gestartet. Mehr zum Schicksal von Pia unter: www.pia-gesucht.de

Hinweise nimmt der Besitzer Herr Leuffen rund um die Uhr unter michael@pia-gesucht.de oder TASSO unter der Notrufnummer 06190.937300 entgegen.

 

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TASSO-Newsletter vom 20.08.2010

TASSO-Newsletter

 

Hund im geparkten Auto:
Schon 20 Grad Celsius können tödlich sein!

 

Mit der Kampagne "Hund im Backofen" kämpfen die Tierschutzorganisation TASSO e.V. und die Online-Community dogspot.de für mehr Verständnis für Hunde im Auto. dogSpot - mit über 300.000 Mitgliedern die größte Hunde-Community im deutschsprachigen Raum – unterstützt die Aktion als Partner von TASSO.

Trotz Temperaturen von über 30 Grad Celsius finden sich immer wieder Autofahrer, die ihren Wagen in praller Sonne parken – mit dem Hund auf dem Rücksitz. "Dabei reichen schon Außentemperaturen von 20 Grad, um bei direkter Sonneneinstrahlung das Innere des Wagens in wenigen Minuten auf über 50 Grad aufzuheizen", erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. "Für den Hund bedeutet das akute Lebensgefahr."

Zur Aufklärung hat TASSO auch dieses Jahr Plakate und Infokarten produziert, die Tierfreunde an "neuralgischen Orten" wie Parkplätze an Supermärkten, Zoos oder Vergnügungsparks platzieren können. "Das Material ist kostenlos und kann unter www.tasso.net bestellt werden", sagt McCreight und empfiehlt denjenigen, die einen apathisch wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten Auto entdecken, einen Anruf bei der Polizei. Außerdem sollte der Besitzer ausfindig gemacht werden, beispielsweise durch einen Ausruf in den angrenzenden Geschäften oder über die Verantwortlichen von Zoos und Parks. "Die Polizeibeamten werden hoffentlich eine Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund befreien", so McCreight. Die Kosten für den Einsatz müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer tragen. "Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen", gibt der TASSO-Chef zu bedenken.

Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten. Durch die Verdunstung des Wassers werde die Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes Wasser sei auch fürs Trinken tabu. "Wenn der Hund überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen, sollte dies temperiert sein", rät Wilcken. Ein Besuch beim Tierarzt sei in jedem Fall notwendig. "Hier kann der Flüssigkeitsverlust durch Infusionen schnell ausgeglichen werden."

Sehen Sie unter www.tasso.net, was bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur im Auto passiert. Unterstützen Sie die Aktion "Hund im Backofen" auch auf dogspot.de und tauschen Sie sich mit anderen Hundefreunden aus. 

 

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TASSO-Newsletter vom 05.08.2010 


Tierversuche in Hessen dramatisch gestiegen

 

Die Tierversuche des Landes Hessen sind im Jahr 2009 dramatisch angestiegen. Allein die Forschungseinrichtungen der Wirtschaft des Landes verbrauchten insgesamt 160.744 Tiere, wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere jetzt berichtet. Dazu kommen die Tierversuche an den hessischen Universitäten: Allein an der Johann Wolfgang Goethe-Universität kamen 2009 fast 25.000 Tiere ums Leben, fast doppelt so viele wie fünf Jahre zuvor. Angesichts der erschreckenden Zahlen bleibt die Frage, wann man endlich zu alternativen Methoden wechseln wird. Dazu Mike Ruckelshaus vom Bund gegen Missbrauch der Tiere: "Konkret fordern wir von der Landesregierung die Einrichtung einer Professur zur Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch sowie ein landesweites Förderprogramm für die Entwicklung von Alternativmethoden." Darüber hinaus sehe der Bund gegen Missbrauch der Tiere ein nachahmenswertes Beispiel für Hessen in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die eine jährliche Reduzierung der Tierversuche um zehn Prozent vorsehen, so Ruckelshaus weiter. "Die Vermutung liegt nahe, dass auch in anderen Bundesländern die Tierversuchszahlen an Universitäten und wirtschaftlichen Forschungseinrichtungen ähnlich wie in Hessen gestiegen sein könnten", unterstützt Philip McCreight von TASSO die Forderung nach alternativen Versuchsmethoden. "Wir benötigen daher dringend eine politische Lösung."





Tasso-Newsletter vom 18.06.2010

Aktion "Wühltischwelpen – Nein Danke!":
Interesse der Medien ist riesig –
Betroffenen aus Hessen gesucht!


 Im November 2009 haben TASSO, der ETN und der bmt gemeinsam die Kampagne "Wühltischwelpen – nein Danke!" gestartet. Damit haben es sich die drei Organisationen zur Aufgabe gemacht, Tierhalter über die Machenschaften der üblen Hundehändler aufzuklären und Tierleid in Zukunft sukzessive zu mindern. Denn gerade Deutschland ist einer der größten Marktplätze für Welpenvermehrer der ganz schlimmen Art. Viele Betroffene hatten sich zum großen Teil anonym bei TASSO gemeldet und ihre eigenen Erfahrungen mitgeteilt.
Das Hessische Fernsehen und RTL suchen nun Betroffene und Geschädigte aus Hessen, die ihre Geschichte vor der Kamera noch einmal erzählen möchten. Die Präsenz des Themas "unseriöser Hundehandel" in den Medien trägt ganz entscheidend dazu bei, dass möglichst viele Menschen darüber informiert werden, was es mit den Welpenvermehrern auf sich hat. „Damit wir unserem Ziel, den Markt der unseriösen Welpenhändler auszutrocknen näher kommen, gilt meine dringende Bitte an Betroffene aus dem Raum Hessen, sich bei TASSO zu melden“, so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. TASSO hat dafür eine eigene Notrufnummer eingerichtet: 06190.937308. Oder mailen Sie uns unter Angabe Ihrer Telefonnummer unter: wuehltischwelpen@tasso.net



TASSO-Newsletter vom 30.05.2010

 

TASSO-Umfrage: Was bringt ein Hundeführerschein?
Ihre Meinung interessiert uns

Über sieben Millionen Hunde leben allein in Deutschland. Die Vierbeiner sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Trotzdem stößt man als Hundehalter leider nicht immer auf Verständnis. Zum großen Teil sind die Probleme und Missverständnisse im Zusammenhang mit Hunden in der Gesellschaft von den Hundehaltern mit verschuldet. "Als Hundehalter müssen wir den ersten Schritt tun und zeigen, dass wir in der Lage sind, einen Hund auch zu führen", ist die feste Überzeugung von Mirko Tomasini, dem Hundeexperten für sprachlose Kommunikation. Tomasini spricht damit ein Grundproblem in der Mensch-Hundebeziehung an. "Viele Hundehalter haben noch nicht verstanden, dass das Verhalten eines Hundes das Produkt der Beziehung zwischen beiden ist. Und Beziehung gestalte ich durch Kommunikation und nicht durch Erziehung." Der Knackpunkt ist laut Tomasini das WIE. "Viel zu oft muss ich erleben, dass es dem Menschen nicht gelingt, sich auf den Hund und seine Art der Kommunikation einzulassen. Da muss es zwangsläufig zu Missverständnissen kommen. Und wenn dann etwas passiert, wird die Schuld beim Hund und nicht beim Menschen gesucht."
TASSO will wissen: Ist der Hundeführerschein die Lösung zu einem besseren Miteinander mit Hunden in der Gesellschaft? Würde ein tieferes Verständnis um das Wesen eines Hundes zu weniger Problemen führen? Sollte jeder Hundehalter einen solchen Führerschein besitzen, damit die Mensch-Hundebeziehung funktioniert?

 

Sagen Sie uns, was Sie vom Hundeführerschein halten

Mehr zum Thema "Kommunizieren statt erziehen" und die sprachlose Kommunikation von Mirko Tomasini erfahren Sie unter: www.naturhund.de

 

 

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TASSO-Newsletter vom 07.05.2010

Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden!
Tierschützer laufen Sturm gegen neuen Gesetzentwurf

In Bukarest protestierten am 30. April 2010 mehrere Tierschutzorganisationen und Hunderte von Tierschützern gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf, der seit Tagen Medien und Bevölkerung beschäftigt, weil er, wenn er Realität wird, dem Umgang mit Straßenhunden eine neue, unvorstellbare Dimension der Gewalt verleihen wird. Vorgesehen sind u.a. die großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen Land, das Verbot der Fütterung von herrenlosen Tieren und die Tötung aufgegriffener Hunde bereits nach sieben (bislang 14) Tagen.

Die geplante Fang- und Tötungsaktion soll in der Hauptstadt Bukarest beginnen, in der nach Schätzungen fast 100.000 herrenlose Hunde leben, und danach auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Ziel der Hundefänger, so Carmen Arsene von der "Nationalen Tierschutzvereinigung Rumäniens" werden alle Tiere sein, junge, alte, gesunde, kranke, verletzte, aggressive und sanfte – und ebenso vielfältig die Tötungsmethoden. Augenzeugen berichteten schon in der Vergangenheit immer wieder von erschreckenden Vorfällen, in denen Behörden das Erschlagen, Vergiften, Strangulieren, Erschießen etc. zuließen und bewusst einkalkulierten, dass die gefangenen Hunde in den Tötungsstationen jämmerlich an Hunger, Beißereien und Verletzungen verendeten. 

 

Der bmt, TASSO und der ETN protestieren bei allen rumänischen Verantwortlichen und werden prüfen, ob die vorgesehene Massentötung von Hunden gegen europäisches Recht verstößt.

 

Rumänien muss wissen, dass Europa die Tötungen nicht dulden wird. Protestieren Sie jetzt mit uns gegen den neuen Gesetzesentwurf.





 


TASSO-Newsletter vom 29.04.2010

 

Ab 20 Grad Celsius wird das Auto zur tödlichen Falle -
Erfolgreiche Aktion "Hund im Backofen" auch 2010!

 

Jahr für Jahr sterben im Sommer immer wieder Hunde qualvoll im Auto, weil den Besitzern die Gefahren nicht bewusst sind. Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur wird das Auto zur Hitze-Falle für einen eingesperrten Hund. Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen! Dabei reichen schon wenige Minuten aus, um den Hund dann in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Auch ein Fenster, das nur einen Spalt offen ist, kühlt nicht ausreichend! Hunde und Katzen regulieren den Wärmeaustausch über Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an. Erste Anzeichen eines Hitzschlages sind: Unruhe, eine weitherausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf.

TASSO hatte letztes Jahr die Aufklärungs-Aktion "Hund im Backofen" gestartet, an der sich über 8.000 Menschen beteiligten. Mehr als 600.000 kostenlose Informationskarten zum Verteilen wurden angefordert. Helfen Sie mit, andere Hundehalter zu informieren. Fordern Sie jetzt unser kostenloses Informationsmaterial mit Tipps zur ersten Hilfe bei Hitzschlag zum Verteilen an. Beobachten Sie einen Hund in einer Notsituation im Auto, zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen!

 

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TASSO-Newsletter

 

24. April 2010:
Internationaler Tag für die Abschaffung der Tierversuche
Protestieren Sie mit!

 

Ratten, Mäuse, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbils (Rennmäuse), Hunde, Katzen, Affen, Schafe, Rinder, Pferde, Schweine, Fische, Hühner und Tauben – kaum ein Tier, dass in Deutschland von Tierversuchen verschont bleibt. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurden im Jahr 2008 bundesweit 2,7 Millionen Tiere in Tierversuchen getötet. Mit der Verabschiedung von REACH im Dezenber 2006, einer EU-Verordnung zur Evaluierung von chemischen Substanzen, werden in den nächsten 10 Jahren weitere zig Millionen Tierversuche hinzukommen. Dabei gilt Hannover als Hochburg der unter Tierschützern umstrittenen Forschung am Tier. "Tierversuche werden nicht zum Wohle des Menschen gemacht, sondern weil einflussreiche Interessensgruppen davon profitieren." ist Dr. med. vet. Corina Gericke von der Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" sicher.

Befürworter von Tierversuchen argumentieren gerne mit dem großen Nutzen für den Menschen: Was sei schon ein Tierleben im Vergleich zu einem Menschenleben. Dabei wird hartnäckig ignoriert, dass sich die Ergebnisse aus Tierversuchen keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen. Das Beispiel Contergan hat das leider eindrucksvoll gezeigt. "Da Tiere die meisten menschlichen Krankheiten nicht bekommen, werden sie künstlich krank gemacht", erklärt die Tierärztin Gericke. "Diese sogenannten Tiermodelle haben jedoch außer einigen Symptomen nichts mit den komplexen Krankheiten des Menschen gemein. Die Ursachen hierfür sind vielfach in der Lebensweise und umweltbedingten Auslösern zu suchen. Diese Faktoren werden bei der tierexperimentellen Forschung jedoch nicht berücksichtigt",  so Gericke.

Zu den bereits vorhandenen tierexperimentellen Einrichtungen will der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ein neues Forschungszentrum für Nutztierimpfstoffe bauen. Das Vorhaben soll jährlich 2.000 Schweinen das Leben kosten. Mit Impfstoffen und Antibiotika-Cocktails werden die Tiere den qualvollen Haltungsbedingungen angepasst. Die Produktion von Billigfleisch soll damit noch lukrativer gemacht werden, so "Ärzte gegen Tierversuche".

Dabei gäbe es genug Alternativen zu Tierversuchen: Die Ärztevereinigung fordert einen sofortigen Umstieg auf tierversuchsfreie Forschungsmethoden z.B. mit Zellkulturen, Mikrochips sowie klinische und epidemiologische Forschung. Diese seien nicht nur ethisch unbedenklich, sondern auch die einzige Möglichkeit in Medizin und Forschung zu relevanten Ergebnissen zu gelangen.

Am 24. April ist "Internationaler Tag für die Abschaffung von Tierversuchen". Geben Sie den Tieren eine Stimme. Protestieren Sie auf der Seite der "Ärzte gegen Tierversuche"  gegen Tierversuche!

 

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TASSO-Newsletter vom 19.04.2010

 

Chip sorgt nicht nur in Europa für Rückkehr entlaufener Tiere

 

Acht Monate lang reiste Charles, ein braun-getigerter Kater, 2.000 Kilometer von Albuquerque in New Mexiko bis nach Chicago quer durch die USA. Wie er das gemacht hat, bleibt sein Geheimnis. Die Pfoten sind laut Aussagen von Tierärzten jedenfalls in Ordnung. Wahrscheinlicher ist, dass Charles als Schwarzfahrer unterwegs war. Dass es sich tatsächlich um Charles handelt, habe ein Mikrochip unter der Haut des Tieres gezeigt. Dadurch habe auch seine Besitzerin gefunden werden können.

Da die Besitzerin sich den Flug nach Chicago nicht leisten konnte, sprang ein Tierfreund ein, der von dem Fall erfahren hatte und ohnehin nach Albuquerque zu einer Hochzeit reiste. Er brachte Charles wohlbehalten heim.

 

 

 

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Presse-Mitteilung vom 02.03.2010

 

TASSO warnt vor angeblichen Welpen aus Kamerun

 

Sie finden sich in aller Regel in kostenlosen Online-Anzeigenbörsen: Anbieter angeblicher Welpen zum Nulltarif, für die lediglich der Transport nach Deutschland bezahlt werden müsse. Denn die süßen Hundekinder – überwiegend sehr kleiner Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier – wären in Kamerun zu Hause. Für 100 bis 200 Euro könne man sie aber einfliegen lassen. Ein Schnäppchen angesichts der Preise, die normalerweise für reinrassige Tiere genannt werden …
Was viele nach wie vor nicht wissen: Diese Tiere existieren gar nicht! "Das Internet ist voll von Berichten abgezockter Hundeliebhaber", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Denn hinter den in sehr schlechtem Deutsch abgefassten Anzeigen stecken Betrüger, die nicht nur auf die Vorauszahlung der angeblichen Flugkosten bestehen, sondern anschließend auch noch mit frei erfundenen Zoll- und Tierarztkosten oder mit Beträgen für die Anschaffung einer speziellen Transportbox zur Kasse bitten." Das üblicherweise per anonymem Bargeldtransfer überwiesene Geld sei auf jeden Fall weg, sagt McCreight, die Chancen auf Wiederbeschaffung gingen gegen Null.

Das bestätigt Katja S. aus Bremerhaven: "Mein Mann und ich haben uns so sehr einen Yorkshire-Welpen gewünscht, hatten aber dafür leider nicht das nötige Geld. Dann sahen wir diese Anzeige in einem Online-Portal." Lediglich 150 Euro sollte die 32-Jährige zahlen, für die Flugkosten von Kamerun nach Deutschland. "Ich habe das Geld angewiesen. Doch dann kam ein paar Tage später eine E-Mail, dass der Welpe auf einem französischen Flughagen festsäße", erzählt Katja S. "Ich müsste sofort Geld für eine Flugtransportbox einzahlen, so 600 bis 1200 Euro, ansonsten könne der Welpe nicht transportiert werden." Als die Hundeliebhaberin weder antwortete noch zahlte, folgte eine weitere Mail aus Kamerun. "In der drohte man mir mit horrenden Kosten für die Unterbringung auf dem Flughafen." Katja S. kam die Sache inzwischen sehr verdächtig vor, sie reagierte nicht. Und der Kameruner Abzocker lies auch nichts mehr von sich hören.

Ann-Kathrin Fries, TASSO-Rechtsexpertin mit Anwaltskanzlei in Wesseling, rät jedem, der im Internet auf Angebote für Kamerun-Welpen stößt, den Betreiber der Webseiten zu kontaktieren und um Löschung zu bitten. "Die großen Anzeigenportale kennen das Problem oft schon", sagt sie. "Die reagieren denn auch schnell mit dem Entfernen. Aber hin und wieder gelingt es den Abzockern, sich bei kleineren Börsen einzuschleichen." Angeboten zu kostenlosen Welpen sollte man ohnehin mit großer Skepsis begegnen, rät die Rechtsexpertin: "Meist hat die Sache einen Haken, der ganz schön ins Geld gehen kann."

 

 

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Das Leben mit einem Haustier steckt voller Überraschungen -

Tipps bei Rechtsstreitigkeiten

 

Wer ein Haustier hat, kennt die eine oder andere unangenehme Streitsituationen: Der eigene Hund hat einen Mitmenschen angesprungen, einen Artgenossen gebissen, den Briefträger verbellt; die Katze stromert in Nachbars Garten, der Vermieter droht das Mietverhältnis bei Tierhaltung zu kündigen.

Seit 1. September 2009 unterstützt die Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries - spezialisiert auf Tierrecht - das TASSO-Team und berät Tierhalter zu allen rechtlichen Fragen rund um das Haustier. Besuchen Sie uns auf www.tasso.net und schauen Sie unter dem Menüpunkt "Service/Tier und Recht", was andere Tierhalter bewegt oder fragen Sie dort Frau Fries.

 

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Kostenloser Tierarztservice bei TASSO

 

Was tun, wenn die Katze unter Niereninsuffizienz leidet, der Hund unerklärlich viel Fell verliert oder der Hamster verhaltensauffällig ist? Das TASSO Tierärzte-Team Dr. Anette Fach, Marcus Lewitschek und Christian Bank stehen allen Tierhaltern mit ihrer langjährigen Erfahrung zu tiermedizinischen Fragen auf www.tasso.net gerne zur Seite. Der im September 2009 ins Leben gerufene Service ist für einen ersten fachlichen Ratschlag oder eine Zweitmeinung gedacht. Er ersetzt auf gar keinen Fall die Untersuchung des Tieres beim eigenen Tierarzt.

Besuchen Sie uns auf www.tasso.net wenn Sie selbst eine Frage zur Gesundheit Ihres Tieres haben oder wenn Sie das Thema Tiermedizin grundsätzlich interessiert.

 

 

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Hunde allein im Auto:
Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur droht der Tod

 

Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das  körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?

·          Verständigen Sie sofort die Polizei

·          Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.

·          Helfen Sie uns! Fordern Sie jetzt kostenlose Karten zum Auslegen, Verteilen auf Supermarktparkplätzen, in Freizeitparks, Tankstellen, auf Hundeveranstaltungen, in Hundesportgruppen oder -vereinen an. Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden kann, desto weniger Tiere müssen sterben.

Fordern Sie hier Ihre kostenlosen Karten zum Verteilen an. Vielleicht retten Sie ja somit ein Tierleben. Bitte geben Sie uns Ihre Postanschrift und die Anzahl der gewünschten Karten an.

 

TASSO e.V.

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